Ausrüstungen

1722 ca. 30 Jahre nur Ledereimer, Anlegeleiter und Einreißhaken  
1752 Handdruckspritze
Herstellung durch den Kupferschmied Matthias Hardtner, Herrnhut (zugezogen aus Nürnberg)
 
1753 Saugpumpe
Herstellung durch örtliche Handwerker nach einer aus Holland erhaltenen Zeichnung
 
1766 Saugpumpe und Schlauchmaterial
Kauf in Holland
 
1817 große Spritze
Kauf
 
1820 großer Zubringer (Saugpumpe)
Kauf
 
1820 kleine Spritze
Kauf, 1881 an Gemeinde Berthelsdorf verkauft und 1917 zur Buntmetallgewinnung (1. Weltkrieg) verschrottet
 
1881 Handdruckspritze
Kauf von Fa. Hänel, Dresden, für 1350 Mark. Eingesetzt bis 1929, 1931 an Gemeinde Neundorf (heute Ortsteil von Großhennersdorf) für 50 RM verkauft. Eingesetzt bis 1951 und jetzt noch bei Festumzügen zu sehen.
 
1905 Schiebeleiter
Kauf der Patent-Steigeleiter von Magirus-Ulm, ausziehbar auf 14 m. Preis 1095 Mark.
 
1922, 12. Dezember
Motorspritze

Kauf von Fa. Ehrhardt & Sehmer, Saarbrücken, 14 PS Selve-Motor mit 100 mm Saug- und 2 Druckstutzen von 75 mm 1W, 1000 l/min, eisenbereift, 1150 kg, 1935 nach Großenhain verkauft.
erste Motorspritze
1925 Schlauchwagen
hergestellt von örtlichen Handwerkern
 
1929, 4. April
Feuerwehrkraftfahrzeug


Kauf von G.A. Fischer, Görlitz, Fahrzeugtyp Mercedes-Benz, 50 PS, 12 Sitzplätze mit aufgeprotzter TS 8 von Fischer Görlitz, Preis insgesamt 17500 RM.
Einsatz als Bezirksspritze, Fahrzeug am 09.05.1945 ohne TS zur Flucht verwendet und in der CSSR von Roter Armee beschlagnahmt.

 
1935 TSA und TS
Kauf, Typ Flader - Siegerin - , 1000 - 1200 l/min, Preis mit Zubehör 2450 RM.
 
1939 TSA mit TS
Kauf, TS 1300 l/min mit Schaum
 
09.05.1945
erhebliche Verluste, die Inventur ergab noch folgende Ausrüstungen:

1 TSA mit TS 13
1 TSA mit TS mit Schaum
1 mechanische Leiter (Schiebeleiter) Magirus-Ulm
 
1945, Mai
Kraftfahrzeug

Typ Wanderer, reparaturbedürftig, ohne Bereifung. Von der sowjetischen Ortskommandantur zur Verfügung gestellt.
 
1946, 22. Juli
Kauf- und Verpflichtungsvertrag zwischen FFw und Gartenbau der Deutschen Brüder-Unität

FFw verkauft dem Gartenbau das reparaturbedürftige Kfz (Typ Wanderer) ohne Reifen. Der Erlös reicht für die Käufe am 24. Juli 1946. Gartenbau verpflichtet sich für Auswärtseinsätze zu jeder Tages- und Nachtzeit einen geländegängigen Schnell-Lastwagen mit Fahrer zu stellen.
 
1946, 24. Juli
Kauf eines TSA (unbereift) 4 A-Schläuche, 100 m B- und 75 m C-Schläuche sowie Handwerkzeug

Kauf von der Fa. G.A. Fischer, Görlitz. Finanzierung aus dem Verkaufserlös vom 22. Juli 1946.
 
1946, 03. November
Feuerwehr-Mannschaftswagen gebraucht

Kauf von der Stadt Plauen, Typ Opel, 5000 kg, Belastung 11 Personen, Höchstgeschwindigkeit 30 km/h, vollgummibereift, Baujahr 1921, Preis 3500 Mark. Batterie und Kraftstoff fehlen.
 
1947, 17. März
Feuerwehr-Mannschaftswagen einsatzfähig

da Batterie und Kraftstoff bereitgestellt wurden
 
1957 LKw, gebrauchter
Kauf als Zugfahrzeug, Fahrzeugtyp Citroen, stark reparaturbedürftig (in vielen Stunden freiw. Arbeitsleistungen durch Kameraden fahrbereit gemacht).
 
1956, 02. Juli
Zuweisung LF 16

Typ Magirus, von Neugersdorf, dafür Abgabe eines TSA mit TS, Typ Flader an Neugersdorf.
 
1957, 08. Juli
LF 16

Bei Übung Ausfall der eingebauten Pumpe (nicht mehr reparaturfähig). Umbau im freiw. Arbeitseinsatz zur Aufnahme einer TS 8, die gekauft werden mußte.
 

1958, 06. Juni
LF 16


Bei einer Prüfungsfahrt in Löbau durch einen Prüfer der BDVP ein Getriebeschaden verursacht. Da Fahrzeug nicht mehr reparaturfähig, Verschrottung.
 
1958, 26. Oktober
1 LKw, 5 t, Typ SIS

Generalüberholt mit Plane, vorher im Einsatz beim Wachregiment in Weimar. Zuweisung durch BDVP als Ersatz für LF 16. Änderung des Pritschenaufbaues und Umbau zum Feuerwehreinatz in Eigenleistung. Fahrzeug war bis 15.08.1974 im Einsatz.
SIS

Von 1957 bis 1960 glich das Gerätehaus und die Nebenräume mehr einer Kfz-Werkstatt als einem FFw-Gerätehaus. In den Jahren 1958 und 1959 wurden von den Kameraden neben den Übungs- und Schulungsdiensten sowie Einsätzen 1800 Stunden in freiw. Arbeitseinsätzen geleistet.


1974, 15. August
LF 8 - TS 8 - STA, Typ Robur LO

Zuweisung eines neuen Fahrzeuges. Außer Dienst gestellt im Dezember 2013.

1981, 27. Januar
Anhängeleiter AL 18

neues Gerät AL 18
AL 18

1981 Schaumlösch-Anhänger

neuer Anhänger SBA 4,5
SBA 4,5

1989, 22. September
TLF 16/24, Typ S 4000
  S4000


1990 LKw, Typ Robur LO


Aus Beständen der ehemaligen NVA, als Hilfsfahrzeug in Eigenleistung umgebaut.
 
1993, Schere und Spreizer Durch Anstieg des Straßenverkehrs nach der Wende, Kauf der Ausrüstung durch die Stadt Herrnhut.  
1997, 23. Mai

TLF 16/24, Typ MAN

Die offizielle Übergabe erfolgte am 14. Juni 1997 während der großen Festveranstaltung zum 275jährigen Bestehen der Stadt Herrnhut, durch den damaligen sächsischen Staatsminister des Inneren Klaus Hardraht.

2001, LF 16 - TS 8 (Katastrophenschutz)

Das Löschfahrzeug war vorher bei der Freiwilligen Feuerwehr in Riesa im Einsatz. Im Februar 2014 verließ uns das Fahrzeug wieder.

2009, ELW (Katastrophenschutz)

Einsatzfahrzeug für Zugführer des ehem. Katatsrophenschutzzuges Retten-Beleuchten des Altkreises Löbau-Zittau.
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